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Giroflex ist eine der ältesten Marken der Bürostuhlbranche. 1872 gründete Albert Stoll I. in Koblenz im Kanton Aargau eine Stuhlfabrik – zunächst für Bugholzstühle für Cafés, Hotels und Ladengeschäfte. Sein Sohn Albert Stoll II. stellte den Betrieb ab 1919 auf Bürostühle um.
1926 erfand er den „Federdreh“: den ersten Drehstuhl mit Abfederung, weltweit patentiert. Auf diese Erfindung geht der Markenname Giroflex zurück – giro für drehen, flex für nachgeben. Damit ist Giroflex nicht irgendein Hersteller, der auch Drehstühle baut, sondern einer der Erfinder der Gattung.
Ab 1962 arbeitete das Unternehmen systematisch mit Arbeitsphysiologen zusammen. Daraus entstand die Ausrichtung, die Giroflex bis heute prägt: Stühle für Menschen, die viele Stunden am Stück sitzen – mit der Präzision eines Schweizer Uhrwerks und einem Verständnis von Sitzen als bewegtem, aktivem Vorgang.
Zwei der prägendsten Giroflex-Modelle stammen von demselben Gestalter: Paolo Fancelli, der in Biasca im Kanton Tessin lebt und arbeitet. Von ihm stammen der Klassiker giroflex 64, der millionenfach verkauft wurde, ebenso wie die Familie giroflex 353, die 2014 mit dem Red Dot Award ausgezeichnet wurde.
Was beide Entwürfe verbindet, ist eine Zurückhaltung, die man erst beim zweiten Hinsehen als Gestaltungsleistung erkennt: keine Effekte, keine sichtbare Technik, sondern Stühle, die in einem Raum stehen können, ohne ihn zu dominieren. Dass der 64 nach Jahrzehnten noch im Programm ist, ist der eigentliche Beleg dafür.
Einer der meistverkauften Bürostühle überhaupt und bis heute das Referenzmodell der Marke, entworfen von Paolo Fancelli. Die erste Wahl für den persönlichen Ganztagsarbeitsplatz, wenn der Stuhl viele Jahre halten soll. Bei uns in mehreren Ausführungen: als Standardmodell, als 64 Quilt, als Chefsessel und als Laborstuhl.
Die gesteppte Variante des 64: gleiche Technik, weichere Anmutung. Die Quilt-Polsterung nimmt dem Stuhl das rein Funktionale und macht ihn für Chefbüros, Empfangsbereiche und repräsentative Arbeitsplätze interessant.
Die Spitzenausführung der Baureihe und das hochwertigste Modell im Giroflex-Programm. Gedacht für Arbeitsplätze, an denen der Stuhl auch eine repräsentative Aufgabe hat – ohne dass die Ergonomie darunter leidet, denn technisch bleibt es ein 64.
Als komplette Familie konzipiert: Bürodrehstuhl, Konferenzstuhl und stapelbarer Besucherstuhl teilen dieselbe Formensprache. Rückenlehne wahlweise als Polsterrücken oder als 3D-Gewirk. Die schlüssige Lösung für Projekte, bei denen Arbeitsplatz, Besprechungsraum und Empfang einheitlich wirken sollen. Cradle-to-Cradle-zertifiziert, Red Dot Award 2014, Design von Paolo Fancelli. Auch als Aktionsmodell und als Laborstuhl erhältlich.
Der Stuhl mit Gewichtsautomatik: Die Mechanik stellt sich selbst auf das Körpergewicht ein, ohne dass jemand etwas verstellen muss. Damit ideal für Shared Desks, Schulungsräume und wechselnde Nutzer – genau dort, wo Verstellmöglichkeiten in der Praxis ohnehin nie genutzt werden. Erhältlich mit Netzrücken oder gepolstert.
Höhenverstellbarer Netzrücken-Stuhl mit Lendenwirbelstütze, Synchronmechanik und Zwei-Zonen-Sitzkonzept. Formal an die Klassiker 313 und 353 angelehnt, aber mit abgerundeten Kanten und dezenten Bedienelementen – eine Zurückhaltung, die man eher im Wohnbereich erwartet. Passend für den Ganztagsarbeitsplatz und fürs anspruchsvolle Homeoffice.
Die Rückenlehne arbeitet mit einer Mehrzonenbespannung: die Luftigkeit eines Netzrückens, aber mit besserer Stützwirkung als klassische Netzgewebe. Klare Formensprache, hoher Sitzkomfort. Erhältlich mit hohem oder niedrigem Netzrücken – der hohe stützt bis in den Schulterbereich, der niedrige wirkt im Raum leichter.
Klassischer Arbeitsstuhl, konzipiert für aktives Sitzen. Zurückhaltend im Auftritt – die Wahl, wenn der Stuhl im Raum nicht auffallen soll. Verfügbar mit Polsterrücken oder mit Netzrücken.
Ausgelegt für den 24-Stunden-Betrieb und ein Körpergewicht bis 150 kg. Das Modell für Leitwarten, Schichtarbeitsplätze, Notrufzentralen und überall dort, wo derselbe Stuhl rund um die Uhr von wechselnden Personen genutzt wird. Bei diesen Einsatzfällen lohnt ein Gespräch vorab: Die Federkrafteinstellung muss zum schwersten Nutzer passen, nicht zum Durchschnitt – und im Dreischichtbetrieb entscheidet die Standzeit der Polsterung darüber, ob sich die Investition rechnet.
Besucher- und Konferenzstuhl als Freischwinger, in drei Ausführungen: mit Polsterrücken, mit Netzrücken oder mit Kunststoffrücken. Ergänzt die Drehstühle im Besprechungsraum und am Besuchertisch.
Zwei Baureihen bieten wir in Laborausführung an: den giroflex 353 Laborstuhl und den giroflex 64 Laborstuhl. Beide sind auf Reinigung, Desinfektion und höhere Arbeitshöhen ausgelegt, unterscheiden sich aber in Ausstattungstiefe und Preis.
Welcher der richtige ist, hängt vom Arbeitsplatz ab: Bei überwiegend sitzender Tätigkeit am Laborschreibtisch reicht meist der 353; bei ganztägiger Nutzung und höheren Anforderungen an Verstellbarkeit ist der 64 die langlebigere Investition. Für Reinraum- und ESD-Bereiche gelten dagegen eigene Normanforderungen – dort beraten wir Sie zu Bimos.
Diese Zuordnung ist ein Ausgangspunkt, keine Regel. Welches Modell tatsächlich passt, entscheiden Körpergröße, Gewicht, Tischhöhe und die Art der Tätigkeit. Genau dafür gibt es unsere Beratung.
Im Juli 2017 wurde Giroflex als eigenständige Marke in die norwegische Flokk-Gruppe aufgenommen. Aus demselben Haus führen wir drei weitere Marken, jede mit einem eigenen ergonomischen Ansatz:
Wir führen Giroflex in unserem Showroom in Pliezhausen, verkehrsgünstig zwischen Stuttgart, München und Zürich. Dort können Sie die Modelle im direkten Wechsel gegeneinander sitzen – auch gegen HÅG, RH und ProfiM, was bei der Auswahl innerhalb der Gruppe meist mehr klärt als jeder Prospekt.
Wir stellen den Stuhl auf Ihre Maße ein, beraten zur Mechanik- und Bezugswahl und liefern europaweit. Alle Modelle sind auch im Sofort-Leasing erhältlich, mit Entscheidung direkt im Bestellvorgang. Showroom-Termin buchen