Damit kein Funke überspringt
Sichere Stühle für den ESD-Arbeitsplatz
von Uwe Kolbusch
Wie wohltuend und schön ist es, wenn bei einem Date oder sonstiger zwischenmenschlicher Interaktion „der Funke überspringt“ . Äußerst unschön und alles andere als begeisternd, vielmehr schädigend ist es hingegen, wenn der sprichwörtliche Funke aufgrund elektrostatischer Auf- bzw. Entladung beispielsweise von einem/r Mitarbeiter/in während der Fertigung auf die Mikroelektronik überspringt. Und gar lebensbedrohlich wird es in einem Labor, wenn der oft kaum wahrnehmbare kleine Blitz etwa einem hochentzündlichen Gas zu nahe kommt. Aber auch ohne gleich den ganz großen Crash auszulösen, kann die gebündelte elektrostatische Energie, die von der Fingerkuppe, der (Arbeits-)Kleidung, einem Werkzeug oder Arbeitsstuhl z. B. auf und in ein hochsensibles Messgerät huscht, dessen Funktion stören und Messwerte verfälschen.
Wer hat nicht schon ‘mal, nachdem er auf Kunststoff-Sohlen über einen Kunstfaser-Teppich gegangen ist, beim Anfassen der Metall-Türklinke oder des -Treppengeländers „eine gewischt“ bekommen? Auch beim Einsteigen in’s Auto kann man den Mini-Stromstoß hin und wieder spüren: sehr kurz, evtl. sogar mit dem typischen „Knistern“ (und Leuchten), manchmal sogar heftig. Kein Wunder: Denn was da „reinhaut“, kann eine Entladung von 2.500 und sogar bis zu 36.000 V ( ! ) sein, abhängig u. a. von der Luftfeuchtigkeit. Wir (falls wir’s überhaupt merken) zucken da kurz, ein elektronisches Bauteil anschließend meist nicht mehr, wenn es einer hohen elektrischen Spannung ausgesetzt wird. Das Fatale daran: Empfindliche Elektronik-Komponenten können schon bei 30 Volt in ihrer Funktion beeinträchtigt werden mit der Folge, dass sich anfangs unsichtbare Schäden oft erst später auf die Nutzung auswirken und Geräte unbrauchbar machen können.

„ESD“ wird das spannungsgeladene physikalische Phänomen, das den überspringenden Funken verursacht, in der Fachwelt genannt. Das „E“ steht für engl. „ e lectrostatic“ , „S“ für „ electro s tatic“ und „D“ für „ d ischarge“ , also e lectro s tatic d ischarge = Elektrostatische Entladung, kurz: ESD.
DER MENSCH ALS VERURSACHER
Entladen kann sich logischerweise nur, was zuvor aufgeladen wurde. ESD ist demnach nichts anderes als ein buchstäblich schlagartiger Ladungsausgleich zwischen zwei verschieden (elektrostatisch) aufgeladenen Körpern, Objekten, Materialien, Personen, also der Ausgleich zweier unterschiedlicher (elektrischer) Spannungspotenziale, wie es im Fachjargon heißt. Und auch bei diesem rein physikalischen Geschehen von Spannung und Entspannung ist der Mensch einer der Haupt-Akteure und -Verursacher. Denn im Alltag findet elektrostatische Auf- und Entladung ständig und vielerorts statt, z. B. beim
- Berühren einer Türklinke aus Metall, zuvor auf Kunststoff-Sohlen über einen Teppich gegangen.
- Auto: Ein- und/oder Aussteigen.
- Ausziehen von Kleidungsstücken überwiegend aus Kunststoff-Fasern.
- Aufstehen aus einem Stuhl mit Metall- und/oder Kunststoff-Teilen.
- Abwickeln von (Kunststoff-)Folien.
- Bewegen von entspr. Gegenständen auf einer (Möbel-)Oberfläche. etc. etc.
Dabei werden andersartige Materialien aneinander gerieben oder voneinander getrennt. Was da zwischen Schuhsohlen und Teppichboden aus Kunststoff beim D’rüberlaufen stattfindet, ist eine Aufladung durch Reibungselektrizität mit einer sog. „Potentialdifferenz“ als Folge, welche dann in der jeweiligen Situation zur oben schon beschriebenen ESD führt.
DIE LUFTFEUCHTIGKEIT ALS BEEINFLUSSENDER FAKTOR
Dann ist da noch die Luftfeuchtigkeit, von der es abhängt, wie intensiv bei den genannten Reibungs-Vorgängen aufgeladen und später entladen wird:
(Raum-)Luft gilt ab einer relativen Luftfeuchte von unter 40% als (zu) trocken und hat eine schlechtere (elektr.) Leitfähigkeit. Das führt dazu, dass sich Materialien schneller aufladen, das ESD-Risiko steigt, e-stat. Entladungen sind häufiger und heftiger. Und bei einer Luftfeuchtigkeit von weniger als 20% ist bei einem Menschen sogar eine e-statische Aufladung auf bis zu 35.000 V ( ! ) möglich.
Feuchte Luft hingegen - ab ca. 40% Luftfeuchte - senkt die ESD-Gefahr, Luft und Oberflächen (Materialien) leiten elektr. besser, die e-statischen Aufladungen vollziehen sich langsamer und werden leichter abgeleitet. Haben wir z. B. eine Luftfeuchte von über 65%, minimiert sich die mögliche Aufladung auf unter 1.500 V.
ESD - EIN KLEINES ÜBEL FÜR DEN MENSCHEN, EIN BEACHTLICHES FÜR DIE ELEKTRONIK
Für uns Menschen sind die (Aus-)Wirkungen der ESD ein meist geringes Übel, wir sind von Natur aus recht gut geschützt: Unsere Haut wirkt wie ein natürlicher Widerstand bei diesen e-statischen Ladungs- und Entladungs-Aktionen. Zudem kann der menschliche Körper in der Regel relativ viel (el.) Energie aufnehmen. Die Entladungen geschehen auch zeitlich buchstäblich blitzartig, und das bei überwiegend geringer Stromstärke. Und selbst bei einer möglichen hohen Volt-Zahl ist der Schreck weit größer als der Mini-Stromschlag und Funke, den man evtl. sieht. ESD spürt der Mensch erst ab etwa 2.000 bis 3.000 Volt als leichten „Schlag“ oder Kribbeln auf der Haut. Ab 5.000 V ist ein leises Knistern oder Knacken zu hören - z. B. beim Ausziehen eines Pullovers (mit Kunststoff-Fasern). Und erst ab ca. 10.000 V gibt’s den kleinen Funken oder Blitz (im Dunkeln gut zu sehen).
Geringe Spannungen bzw. Entladungen nehmen wir also gar nicht wahr. Für mikroelektronische Bauteile mit ihren winzig kleinen Strukturen hingegen kann es - wie schon gesagt - den Garaus bedeuten, wenn der „kleine Blitz“ einschlägt. Die Wirkung ist dem Blitzschlag in einen Baum vergleichbar, vielfach kleiner zwar, aber nicht minder verheerend. Computerchips und andere Elektronik-Teile können bereits ab 10 bis 100 Volt (unbemerkt) beschädigt oder zerstört werden - mit sofortigem Defekt oder einem latenten Schaden, soll heißen: Die elektronischen Komponenten (und Geräte) funktionieren anfangs noch und fallen erst später beim Gebrauch aus.
Mögliche Auswirkungen von ESD auf ungeschützte elektronische Bauteile
Sofortige Zerstörung
Katastrophaler Schaden
Durchschlagen von Isolationsschichten
Schmelzen feiner Leiterbahnen
Bauteil funktioniert direkt nicht mehr.
Latente Schäden
Versteckte Defekte
Bauteil funktioniert zunächst weiter, wird aber geschwächt oder instabil und kann später plötzlich ausfallen.
Schwer nachweisbar
Schäden führen zu unerklärlichen Systemfehlern.
Funktions-Störungen
Fehlfunktionen
Temporär ohne dauerhafte Zerstörung
„Abstürze“ von Geräten
Reset von Systemen

SCHUTZ VOR ESD
ESD-Schutz ist daher - insbesondere in (hoch-)sensiblen Produktionsbereichen - ein absolutes MUSS, damit dem Unternehmen hohe, unkalkulierbare Kosten, Reklamationen und Garantieansprüche erspart bleiben. Zudem drohen Image- und Vertrauensverlust sowie Produkthaftungsrisiken, wenn der Schutz vor ESD ignoriert oder vernachlässigt wird und es dadurch zu massiven Einbrüchen bei der Produktqualität kommt, gefolgt von steigender Fehlerquote, Ausfallrisiken sowie Reparatur- und Austauschkosten.
Da sollte man sich doch lieber der Einhaltung weltweiter Standards und ESD-Normen verpflichtet fühlen, allen voran die Internationalen ESD-Normen (IEC) mit der wichtigsten Normenreihe IEC 61340. Diese regelt den Aufbau von ESD-Schutzzonen (EPA), die Anforderungen an Arbeitsplätze sowie Prüfverfahren und Grenzwerte.
AUCH DER PASSENDE ARBEITS-STUHL IST ENTSCHEIDEND.
Es ist also selbstredend eine absolute Erfordernis, den schädlichen ESD-Effekten gezielt und effektiv vorzubeugen, um Mikroprozessoren, Halbleitern und Platinen ihre Qualität und Funktion zu erhalten oder ein Labor nicht in Schutt und Asche zu legen. Ganz gleich, ob in der Fertigung, der Montage und Qualitätssicherung sensibler Elektronikprodukte, im Labor oder einem Reinraum, der ESD-Schutz ist hier von zentraler Bedeutung: Der perfekt ESD-geschützte Arbeitsplatz garantiert eine gezielte Ableitung elektrostatischer Ladungen, so dass es nicht zu den schädigenden Entladungen kommt.
ESD-Schutzmaßnahmen sind allerdings nur dann optimal und wirksam, wenn sie der jeweils unterschiedlichen Fertigungs-Umgebung angepasst sind: Produktion, Labor, Reinraum z. B. Und dabei genügt es nicht nur, das Personal mit speziellem Werkzeug, besonderer Schutzkleidung, elektrisch ableitfähigen Schuhsohlen und Verhaltensregeln sowie Tische und Böden mit ESD-Schutzmatten und Erdungssteckern auszustatten. Auch an die passenden Stühle für den ESD-Arbeitsplatz muss gedacht werden. Und diese speziellen ESD-Sitzmöbel bietet und liefert buerostuehle-4u.de!
DAS BESONDERE AN ESD-STÜHLEN
ESD-Stühle übernehmen beim direkten Kontakt zwischen Mensch und Arbeitsplatz eine Schlüsselrolle. Alle Materialien der besonderen Funktionsmöbel müssen daher eine leitfähige und kontrollierte Verbindung zueinander gewährleisten: Oberflächen, Polster, Rollen, Gleiter. Auch hier liefert die ESD-Norm DIN EN 61340-5-1 klare Vorgaben zu Ableitfähigkeit und Erdungskonzept, um zu verhindern, dass sich produktschädigende und gefährliche Spannungen durch Reibung und Bewegung aufbauen (und entladen) können. So sorgen diese vor ESD schützenden Arbeitsstühle mitentscheidend für eine e-statisch abgesicherte und stabile Arbeits-Umgebung.
Der ideale ESD-Arbeitsstuhl erfüllt mindestens die Anforderungen der besagten europäischen Norm EN 61340-5-1. Dort ist festgeschrieben, dass der Widerstand aller Komponenten eines ESD-Stuhls vom Kontaktpunkt des Menschen bis zum Fußboden 10⁶ bis 10⁹ Ohm betragen muss. Damit dieser Schutz von Dauer ist, müssen alle Materialien, Verbindungen und Oberflächen des Arbeitsplatz-Sitzmöbels el. leitfähig sein: Polsterung und Bezugsmaterial, Kunststoff- und Stahlteile, Rollen, Gleiter und Gasfedern. Nur so wird die vom Körper erzeugte el. Ladung zuverlässig in den leitfähigen Boden abgeleitet. Wichtig: Für den ESD-Bereich sollte bzw. darf nie ein herkömmlicher Bürostuhl verwendet werden! Selbst wenn er optisch ähnlich aussieht oder als „leitfähig“ angeboten wird. Nur speziell geprüfte und zertifizierte ESD-Stühle garantieren dauerhafte Sicherheit und Konformität mit den geltenden Normen!
NICHT NUR ESD-SCHUTZ
Was nutzt der ganze ESD-Schutz, wenn man es in diesen Stühlen nicht lange aushält, das Sitzen auf Dauer zu einer quälenden Strapaze wird? Motivation, Konzentration und Produktivität schwinden.
Langes, konzentriertes statisches Sitzen sind für einen ESD-Arbeitsplatz meist typisch. Um also auch die Gesundheit der Mitarbeitenden zu schützen, deren Leistungsfähigkeit zu unterstützen und auch feinmotorische Arbeiten nicht einzuschränken, bietet der ideale ESD-Arbeitsstuhl nicht nur Schutz vor elektrostatischer Auf- und Entladung, er muss überdies auch ergonomisch gestaltet sein:
Sitzhöhe, -tiefe und -neigung sowie die Rückenlehnen-Höhe sollten individuell einstellbar sein. Hinzu kommen Einstell- und Regulierungsmöglichkeiten für unterschiedliche Körpergewichte, Anpassungsmöglichkeiten bei Armlehnen und eine Permanentkontakt-Rückenlehne als wichtige Komponenten. Und für eine ergonomisch optimale Sitzposition sollte auch die Form der Sitzschale mit maximaler Bewegungsfreiheit sorgen. Nur so kann ein Arbeitsplatz sowohl technisch sicher als auch körperlich entlastend sein. Es geht also bei einem perfekten ESD-Stuhl nicht nur um den ESD-Schutz. Vielmehr vereint der mit idealen ESD-Stühlen ausgestattete Arbeitsplatz Sicherheit, Ergonomie und Effizienz - und steigert damit Produktivität und Zufriedenheit.
HIER DIE IDEALEN ESD-STÜHLE VON buerostuehle-4u.de, DIE IHREN ARBEITSPLATZ SCHÜTZEN:
Bimos ESD Basic 9158
Der Allrounder unter den ESD-Stühlen und die wirtschaftliche Sitzlösung für den ESD-Arbeitsplatz mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis
Bimos ESD Labsit
Bimos ESD Labsit - Sicher ist sicher - cleverer Allrounder zur Sitzlösung für jede Art von Labor
Bimos Fin ESD Hocker
Diese Stehhilfe ist vielseitig einsetzbar - für alle, die am Arbeitsplatz nicht sitzen können oder im Stehen die nötige Entlastung brauchen.
Bimos Neon 9570-ESD
Der Bimos Neon 9570-ESD ist das präzise Werkzeug für Techni-Aarbeitsplätze an hohen Tischen und Prüfständen.
Bimos Neon ESD
Der Neon ESD garantiert eine lückenlose Ableitung elektrostatischer Ladungen, schützt empfindliche Halbleiter und Baugruppen.
Bimos Nexxit ESD
Bimos Nexxit ESD steht für Körpergerechte Unterstützung, praktisches Handling und bedingungslose Robustheit.
Bimos Unitec ESD
Solide und preisgünstig, verfügt über alle ESD-Standard-Schutzeigenschaften, einfache Einstellung auf die jeweiligen Nutzerbedürfnisse.
Interstuhl Goal ESD
Der Interstuhl Goal ESD ist kozipiert für Arbeiten mit spannungsempfindlichen Produkten, mit Synchronmechanik und Gewichtsregulierung
Klöber Mera ESD
Der bewährte Klassiker in ESD-Ausführung empfiehlt sich besonders für ESD-Arbeitsplätze mit sehr spannungsempfindlichen Produkten.

Viasit F1 ESD
Sicher arbeiten in Elektronik-Laboren und -Werkstätten mit den antistatischen F1-ESD Modellen, geprüft nach DIN EN 61340-5-1.
Resümee
Nur der richtige, ideale ESD-Arbeitsstuhl steht für ESD-Schutz und Ergonomie und ist entscheidender Bestandteil des ESD-Schutzkonzepts. Er ist unabdingbar für Prozesssicherheit und unterstützt die Gesundheit der Mitarbeitenden. Moderne ESD-Stühle kombinieren zertifizierte Ableitfähigkeit, ergonomisches Design und nachhaltige Materialien zu einer zukunftssicheren Lösung. Eine Investition in den richtigen ESD-Stuhl ist daher auch eine Investition in Qualität, Sicherheit und Zufriedenheit.
Schützen Sie also die Fertigung (hoch-)sensibler Mikroelektronik und gleichartig gefährdeter Bauteile und Geräte, die Qualitätssicherung, Forschungs- und Entwicklungs-Abteilungen, und nicht zuletzt auch die Gesundheit Ihres Personals, indem Sie die entsprechenden Arbeitsplätze auch
mit den sicheren, geprüften und zertifizierten ESD-Stühlen von buerostuehle-4u.de ausrüsten, um zu
verhindern, dass der Funke überspringt!

FAQ
Häufig gestellte Fragen
Reicht ein ESD-Stuhl für einen sicheren Arbeitsplatz?
Nein. Der ESD-Arbeitsstuhl ist ein Glied in der Ableitkette. Damit die Ladung tatsächlich abfließt, müssen auch der Bodenbelag ableitfähig, das Schuhwerk (vor allem die Schuhsohlen) ESD-geeignet und der Arbeitsplatz geerdet sein. Zudem müssen die Werkzeuge den ESD-Normen entsprechen. Fehlt eine dieser Voraussetzungen, gibt es keinen wirksam geschützten ESD-Arbeitsplatz – ganz gleich, wie perfekt der ESD-Stuhl ist. Wir schauen uns Ihre Situation gerne vorab an.
Wie oft muss ein ESD-Stuhl geprüft werden?
ESD-Arbeitsmittel unterliegen einer wiederkehrenden Messpflicht. Das Intervall legt Ihr ESD-Koordinator im Rahmen Ihres ESD-Programms fest – die Norm gibt einen Rahmen vor, die konkrete Festlegung erfolgt betrieblich. Wichtig für die Beschaffung: Materialien, die durchgängig ableitfähig sind, halten die Werte über die Nutzungsdauer besser als beschichtete Oberflächen.
Kann man mehrere ESD-Arbeitsplätze einheitlich ausstatten?
Ja, und das ist bei ESD-Bereichen meist auch die sinnvollere Lösung: Ein einheitlicher ESD-Stuhltyp vereinfacht die Dokumentation, die wiederkehrende Prüfung und die Ersatzteilhaltung. Bei größeren Stückzahlen erstellen wir Ihnen gerne ein Angebot und klären Lieferzeitpunkte und Anlieferung mit Ihnen ab.
Was ist der Unterschied zwischen hoher und niedriger Ausführung?
Die Ausführung richtet sich nach der Arbeitshöhe. Die niedrige Variante passt zu normalen Tischhöhen, die hohe zu Steh- und Montagearbeitsplätzen und wird mit höhenverstellbarem Fußring geliefert. Nennen Sie uns die Arbeitshöhe Ihrer Plätze, dann ordnen wir das zu.
Rollen oder Gleiter – was ist besser und richtig?
Rollen sind sinnvoll, wenn sich Mitarbeitende zwischen Arbeitsbereichen bewegen. Gleiter geben Halt bei Tätigkeiten mit hohem Kraftaufwand, bei denen der Stuhl nicht wegrollen darf. Sitz-Stopp-Rollen sind der Kompromiss: Sie blockieren unter Belastung und rollen frei, sobald man aufsteht – und sind auch bei höheren Ausführungen zulässig.
Was ist eine Standardlieferung?
Bei einer Standardlieferung wird „bis Bordsteinkante“ geliefert, wie es bei den Logistikern heißt. Transport ins Gebäude und Aufstellung der Stühle sind darin nicht enthalten. Beides bieten wir als separat zu vereinbarende Leistung an, ebenso die Einweisung des Personals. Bei größeren Ausstattungen empfehlen wir das ausdrücklich - ein Arbeitsstuhl, dessen Einstellmöglichkeiten niemand kennt, verbleibt in der nicht für jeden Mitarbeitenden optimalen Werkseinstellung. Übrigens liefern wir europaweit.
PROBESITZEN UND BERATUNG
Unser Showroom in Pliezhausen liegt verkehrsgünstig in der Metropolregion südlich von Stuttgart - und im Einzugsbereich der Elektronik- und Zulieferindustrie Baden-Württembergs. Was bieten wir Ihnen bei Probesitzen und Beratung? Sie können
☛ Ausführung vergleichen:
Hohe und niedrige Variante nebeneinander, mit Fußring und ohne – der Unterschied wird beim Probesitzen sofort klar, anders als bei Produktbeschreibungen und -Bildern.
☛ Rollenvariante testen:
Sitz-Stopp-Rollen verhalten sich spürbar anders als Standardrollen, gerade an Steharbeitsplätzen.
☛ Polster wählen:
Skintec, Supertec und Duotec unterscheiden sich in Griff, Reinigungsverhalten und Standzeit.
☛ Musterstuhl vor Ort anfragen:
Bei größeren Ausstattungen stellen wir Ihnen einen Stuhl zum Testen an Ihrem eigenen Arbeitsplatz bereit – das ist vor allem bei Schichtbetrieb aussagekräftiger als bei jedem Showroom-Termin.
Reservieren Sie einen Termin über unser Online-Buchungstool!
Eine Beratung ist zudem auch telefonisch oder per Video möglich.



